Schulanfang

Am 11. Februar geht es wieder mit der Schule los. Nach einigen Wochen Ferien und mehr Zeit mit der Familie beginnt ab kommenden Montag wieder Rhythmus und Routine.

Es waren gute Ferien, einige Projekte konnte ich abschließen, als Familie haben wir viel unternommen und besondere Momente erlebt.

Zum Abschluss dieser Ferien schlug meine Frau während dem Spazierengehen vor, doch etwas zu grillen. Einfach so. Und das haben wir dann auch gemacht. Es sind diese Momente, die Familie ausmachen. Spontan etwas gemeinsam unternehmen. In den kommenden Wochen und Monaten wird es dafür möglicherweise manchmal etwas weniger Raum geben – trotzdem wollen wir es nicht unversucht lassen.

Zwei leckere Steaks zum Schulanfang…

In den letzten Tagen hatten wir die Einführungstage in der Schule, wo wir als Kollegen in Form von Projekten und Arbeiten in das Jahr einsteigen. In diesem Jahr hatten wir eine strategische Planung, die hauptsächlich unter der Frage stattfand: Was läuft momentan an unserer Schule schon alles, um dem Motto „Leben ist Lernen – Lernen ist Leben“ und unserer Schulphilosophie gerecht zu werden und was können wir noch tun, um diese zu verwirklichen? In diesem Rahmen haben wir in kleineren Gruppen philosophiert und geträumt, wie wir Schule in den nächsten Jahren erleben und gestalten würden wollen. Es kamen spannende Ansätze dabei heraus: generationenübergreifender Unterricht (Senioren und Vorschulkindern ergänzen sich im Unterricht); modulartig den Unterricht gestalten; fachübergreifend Inhalte erarbeiten (es wurde sogar vorgeschlagen, Fächer ganz abzuschaffen und sämtliche Inhalte nur an realen Alltagssituationen durchzuarbeiten); stärker auf Kreativität wert legen; usw.

Für mich sind solche Momente wertvolle Zeiten. Ich genieße es, mit Kollegen zusammen über Schule zu reden, Ideen zu entwickeln, Träume in Worte zu fassen. Mir gibt es wieder neu Motivation für die tägliche Unterrichtsarbeit. Hilfreich ist für mich dabei, dass viele Kollegen und die Direktion an unserer Schule voll hinter solchen Ideen stehen. Wir wollen gemeinsam als Kollegium unsere Schule entwickeln. Wir wollen, dass Schule ein Ort ist, der als sinnvoll, unterstützend und hilfreich empfunden wird. Wo man sich mit Dingen beschäftigt, die tatsächlich etwas mit dem Leben zu tun haben. Denn Schule ist Teil des Lebens, Schule steht mitten im Leben. Für mich sind solche Tage mit den Kollegen deshalb sehr wertvoll. Und ich wünsche mir, dass einiges von dem, was wir in diesen Tagen gemeinsam geträumt haben, irgendwann auch Realität geworden ist. Es wird nicht alles auf einmal und in einem Jahr möglich sein. Aber ich wünsche mir, dass wir dran bleiben. Nicht aufgeben. Schule immer wieder neu denken, neu definieren. Ich bin gespannt, was sich noch alles entwickeln wird. Und ich genieße, was wir schon alles erleben dürfen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.